Word: Grafiken schneller einfügen
24. September 2009
Sicher kennen Sie den Weg, Grafiken in Word mit der Funktion des Einfügens zu übernehmen. Es geht aber noch einfacher!
Sie möchten eine Grafik in ein Dokument einfügen, sind aber nicht auf eine Verknüpfung angewiesen, weil es an der Abbildung keine Änderung mehr geben wird? Dann können Sie auch so arbeiten:
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Verkleinern und verschieben Sie das Programmfenster von Word so, dass Sie die Abbildung auf dem Desktop sehen können oder ein geöffnetes Explorer-Fenster, in dem sich die Grafikdatei befindet.
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Klicken Sie auf die Datei und halten Sie die linke Maustaste gedrückt.
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Ziehen Sie nun die Datei in Ihr Word-Dokument hinein.
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Halten Sie die Maustaste weiterhin gedrückt, bis Sie die Grafik an den vorgesehenen Platz verschoben haben.
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Die Grafik kann anschließend mit den in Word vorhandenen Funktionen wie gewohnt bearbeitet werden.
Excel: Datumswerte als Wochentage darstellen
23. September 2009
Manchmal wünscht man sich, dass Excel die Ergebnisse von Datumsberechnungen automatisch als Wochentag anzeigt.
Excel bietet zahlreiche Datumsformate an, die auch den Wochentag enthalten, aber ein Format, das nur den Wochentag zeigt, fehlt. So schaffen Sie Abhilfe.
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Markieren Sie die Zelle, die das Datum enthält.
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Wählen Sie aus dem Menü „Format“ den Eintrag „Zellen“.
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Wechseln Sie in das Register „Zahlen“ .
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Im Listenfeld „Kategorie“ markieren Sie „Benutzerdefiniert“.
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Geben Sie in das Feld „Typ“ nun „TTTT“ ein.
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Verlassen Sie den Dialog mit OK.
Fertig! Damit erhalten Sie ganz leicht zu jedem Datum den Wochentag.

Word: Mehr Aufmerksamkeit mit senkrechten Überschriften
22. September 2009
Für Flugblätter aber auch Berichte eignen sich senkrechte Überschriften sehr gut, um die Aufmerksamkeit des Lesers stärker zu fesseln. Wir zeigen, wie es geht.
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Führen Sie aus dem Menü „Einfügen“ den Befehl „Textfeld“ aus.
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Klicken und ziehen Sie jetzt mit gedrückter Maustaste das Feld in der benötigten Länge auf.
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Tragen Sie den Text für die Überschrift oder die Beschriftung in das Feld ein.
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Über „Ansicht / Symbolleisten“ zeigen Sie sich mit „Textfeld“ die entsprechende Symbolleiste an.
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Dort finden Sie am rechten Rand den Schalter für die Funktion „Textrichtung ändern“.
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Mit jedem Klick darauf, verändert sich die Richtung des Textes.
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Hat der Text die gewünschte Richtung, klicken Sie mit der rechten Maustaste an den Rand des Feldes. Wählen Sie aus dem Kontextmenü den Eintrag „Textfeld formatieren“ .
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Damit gelangen Sie zu einem umfangreichen Dialog, über den Sie das Feld noch weiter an Ihre Wünsche anpassen können.

Beenden Sie jedes hängende Programm
21. September 2009
Gar nicht so selten kommt es vor, dass eine Anwendung unter Windows sich einfach nicht beenden lässt. Auch der Aufruf des Taskmanagers hilft nicht immer. Mit dem kleinen Programm Windows Xkill können Sie jedes laufende Programm mit einem Mausklick beenden. Dementsprechend vorsichtig sollten Sie den Helfer einsetzen. Laden Sie sich die Software unter http://solo-dev.deviantart.com/art/Windows-xKill-100737525 auf Ihren Rechner. Es handelt sich hierbei um ein kleines ZIP-Archiv, in dem sich eine Anwendung befindet. Kopieren Sie sich diese in einen Ordner Ihrer Wahl und starten Sie das Programm mit einem Doppelklick. In der Taskleiste wird nun eines kleines Symbol sichtbar. Hängt sich nun ein Programm auf, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Icon und wählen aus dem Kontextmenü den Eintrag „Kill Mode“. Der Mauszeiger verändert sein Aussehen. Klicken Sie damit auf ein Programmfenster, wird der dazugehörende Prozess unmittelbar beendet und Sie können weiterarbeiten.
Auto-Texte: Sie wissen am besten wie man es schreibt!
18. September 2009
Wenn Sie in Word einen AutoText eingeben, wird dieser standardmäßig in der Rechtschreibprüfung berücksichtigt. Das ist unnötig, wenn Sie Überprüfung bereits vorgenommen haben. Zudem kostet die Überprüfung unnötig Zeit. So geht es besser:
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Schreiben Sie den Text, den Sie als AutoText verwenden wollen, in ein leeres Word-Dokument.
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Markieren Sie diesen Text exakt, achten Sie also darauf, dass Sie kein Leerzeichen vor oder nach dem Text markieren. Die Markierung reicht also vom ersten Zeichen des Textes exakt bis zum letzten Zeichen.
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Führen Sie nun Extras/Sprache und dann Sprache festlegen aus.
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Es öffnet sich das Dialogfenster für Sprachen.
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Schalten Sie nun das Kontrollkästchen Rechtschreibung und Grammatik nicht prüfen ein.
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Bestätigen Sie den Dialog mit einem Klick auf OK.
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Führen Sie nun das Kommando Einfügen/AutoText und dann Neu aus.
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In dem neuen Fenster vergeben Sie einen Namen für den Textbaustein und verlassen den Dialog mit OK.
Ab sofort können Sie durch Angabe des Namens des Textbausteins und Druck der Taste F3 den AutoText nutzen, der dann nicht geprüft werden wird.

Word: Kapitel immer am Anfang einer Seite beginnen lassen
17. September 2009
Sie sparen sich beim Formatieren Ihres Dokuments Zeit, wenn Sie bereits beim Setzen einer Kapitelüberschrift dafür sorgen, dass diese auf einer eigenen Seite steht.
Wichtig ist dabei, dass Sie für die Formatierung einer Überschrift auch tatsächlich nur die Formatvorlagen verwenden.
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Rufen Sie aus dem Menü „Format“ den Befehl „Formatvorlagen und Formatierung“ auf.
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Es öffnet sich der Aufgabenbereich in Word.
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Klicken Sie dort mit der rechten Maustaste auf den Eintrag „Überschrift 1“.
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Aus dem Kontextmenü entscheiden Sie sich für „Ändern“.
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Klicken Sie im nachfolgenden Dialog auf den Schalter „Format“.
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Aus dem Untermenü markieren Sie den Eintrag „Absatz“.
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Wechseln Sie in das Register „Zeilen- und Seitenumbruch“.
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Markieren Sie das Optionsfeld vor dem Eintrag „Seitenumbruch oberhalb“.
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Verlassen Sie den Dialog mit OK.
Sobald Sie nun einen Absatz in dem Überschriftenformat erfassen, wird automatisch davor ein Umbruch eingefügt. Damit haben Sie einen immer perfekten Kapitelbeginn.

Wegwerfen gehört dazu!
16. September 2009
Zu einer guten Büro- und Selbstorganisation gehören das regelmäßige Aufräumen und vor allem das Wegwerfen einfach dazu. Sie befreien sich damit sprichwörtlich von Ballast und schaffen neuen Raum, nicht nur in Ihrem Büro, sondern auch mental. Nehmen Sie sich einmal im Jahr einen ganzen Tag für das Wegwerfen Zeit und stöbern Sie in Festplatten, Schubladen und Schränken!
Schlagen Sie Ihrem Chef doch einfach einmal einen solchen „Wegwerftag“ vor. Gehen Sie gezielt Schublade um Schublade und Schrank für Schrank vor. Bei jedem Stück, das Sie in die Hand nehmen, stellen Sie sich die Frage: Wegwerfen oder Behalten?
In die Tonne gehören kaputte Bleistifte, abgebrochene Lineale, kurzum alles Defekte, das auch keine Reparatur mehr lohnt. Entsorgen Sie auch Dinge, von denen Sie wissen, dass Sie sie seit langer Zeit gar nicht mehr in die Hand genommen haben und sie auch nicht vermisst haben. Es spielt dabei keine Rolle, um es sich um Erinnerungsstücke oder nützliche Dinge handelt. Wenn Sie sie nicht mehr mögen, werfen Sie sie weg! In den Müll gehören auch längst überholte Unterlagen oder solche, von denen Sie sich auch eine digitale Kopie anfertigen könnten.
Die Dinge, die Sie behalten wollen, räumen Sie wieder geordnet an ihren Ort. Vergessen Sie bei dieser Aktion auch Ihr Archiv und Ihre Handakten nicht. Ein Projekt ist längst abgeschlossen? Dann entsorgen Sie die Unterlagen! Machen Sie auch vor der Festplatte Ihres Desktop-PC oder Notebooks nicht halt. Bevor Sie jeden Ordner durchsehen, um dem Inhalt einer Prüfung zu unterziehen, führen Sie eine kurze Suchabfrage durch. Mit der Suchfunktion Ihres Betriebssystems lassen Sie sich alle die Dateien anzeigen, die binnen eines Jahres nicht bearbeitet oder geöffnet wurden. Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass Sie diese Daten in den kommenden Wochen benötigen, dürfte mehr als gering sein. Diese Daten können Sie also bereits in den Papierkorb schieben. Schon haben Sie bei der Durchsicht der Ordner weniger Arbeit vor sich.
Sie werden sehen, Wegwerfen macht Spaß und macht den Kopf frei! Probieren Sie es doch selbst.
Arbeiten Sie mit mehreren Zwischenablagen
15. September 2009
Ein kleiner Helfer in der täglichen Arbeit am Windows PC ist das Programm Ten Clips. Wie der Name vermuten lässt, erweitert das Tool Ihren Rechner um bis zu 10 verschiedene Zwischenablagen. Das ist praktisch, wenn Sie mehrere Texte oder Elemente während einer Arbeitssitzung benötigen und regelmäßig wieder einfügen müssen. Einmal installiert ist die Bedienung mehr als einfach. Mit <Strg>+<1>, <Strg>+<2> usw. aktivieren Sie eine der zehn zur Verfügung stehenden Zwischenablagen, die Sie wie gewohnt mit <Strg>+<C> befüllen. Um gezielt den Inhalt einer der Ablagen wieder einzufügen, nutzen Sie die Tastenkombination <Win>+<1>, <Win>+<2> usw.
Auch die Installation ist nicht schwer. Besuchen Sie die Internetseite http://www.paludour.net/TenClips.html und klicken Sie dort auf den Schalter „Download“. Sie übertragen damit eine ausführbare Datei. Mit einem Doppelklick darauf starten Sie die Installation. Nach dem erfolgreichen Setup wird die Anwendung automatisch gestartet und residiert im System Tray in der Startleiste. Mit einem rechten Mausklick auf das Icon rufen Sie diegdesk Einstellungen der Software auf. Dort ändern Sie bei Bedarf die Tastenkombination, mit denen Sie zwischen den Ablagen wechseln.
So lebt der Akku im Notebook länger
14. September 2009
In vielen modernen Sekretariaten gehört das Notebook inzwischen zum Alltag. So nützlich die mobilen Begleiter auch sind, im Zweifel scheint der Akku immer gerade dann leer zu sein, wenn man den Computer am dringendsten benötigt. Wir zeigen Ihnen, wie Ihr Akku länger durchhält:
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Lagern Sie den Akku richtig: Wenn Sie längere Zeit stationär arbeiten, nehmen Sie den Akku aus dem Gerät heraus. Am besten, wenn dieser zu etwa 40% geladen ist. Lagern Sie die Batterie kühl.
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Halten Sie das Gerät kühl und sauber: Die Lüftungsschlitze eines Notebooks sollten möglichst staubfrei sein. Sind sie verstopft, ist der Luftstrom behinder mit der Folge, dass der Lüfter mehr Arbeit leisten muss, was gleichzeitig mehr Stromverbrauch bedeutet. Deshalb sollten Sie auch an möglichst kühlen Räumen arbeiten. Einen Bericht im Hochsommer in einem Straßencafé zu schreiben, ist verführerisch, benötigt aber viel Batteriestrom.
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Starten Sie nur die notwendigsten Anwendungen: Starten Sie nur die Programme, die Sie wirklich in dem Moment brauchen. Das entlastet das Betriebssystem bei der Verwaltung und führt auch zu weniger Auslagerungsvorgängen auf der Festplatte.
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Nutzen Sie den Ruhezustand! Die gängigen Betriebssysteme unterscheiden gern den Ruhezustand vom Standby. Beim Standby werden die Komponenten zwar heruntergefahren, dennoch wird der Arbeitsspeicher angesprochen, was Strom kostet. Der Ruhezustand, aus dem der Rechner nun unwesentlich langsamer aufwacht, schreibt die Inhalte auf die Festplatte und verbraucht deutlich weniger Energie.
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Bildschirmschoner aus! Es gibt toll aussehende Screensaver, aber um das Maximale aus Ihrem Akku herauszuholen, gilt die Devise: Bildschirmschoner ausschalten.
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Helligkeit reduzieren: Benötigen Sie tatsächlich die aktuelle Bildschirmausleuchtung. Die Hintergrundbeleuchtung der modernen Displays trägt am meisten zum Stromverbrauch bei. Regeln Sie die Helligkeit also soweit herunter, wie Sie dies noch akzeptabel finden.
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Nehmen Sie Datenträger heraus: Überprüfen Sie, ob noch eine CD-ROM oder DVD im Laufwerk Ihres Notebooks sitzt. Entnehmen Sie diese so schnell als möglich, damit hier keine weitere Energie verloren geht.
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Überprüfen Sie Hintergrundprozesse: Nutzen Sie den Taskmanager von Windows, um sich über alle laufenden Programme und Prozesse zu informieren. Schalten Sie alles ab, was Sie aktuell nicht benötigen. Dies kann auch der Virenscanner oder die Firewall sein, die Sie beide nicht benötigen, wenn Sie nicht mit dem Internet verbunden sind und lediglich lokal arbeiten.
Neue Grundsätze zur revisionssicheren Archivierung
10. September 2009
Der Verband Organisations- und Informationssysteme e.V. hat seine Merksätze zur revisionssicheren Archivierung überarbeitet. Sie definieren die Anforderungen an eine Archivierungslösung, die Sie beachten sollten, wenn in Ihrem Unternehmen das papierarme Büro umgesetzt werden soll.
Die Merksätze des VOI zur revisionssicheren elektronischen Archivierung existieren bereits seit den 90er Jahren. Sie definieren die Anforderungen an die Ordnungsmäßigkeit beim Betrieb einer elektro-nischen Archivlösung und stehen in engem Zusammenhang mit anderen Grundsätzen – wie den „ Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung“ (GoB), den „Grundsätzen ordnungsmäßiger DV-gestützter Buchführungssysteme“ (GoBS) oder den „ Grundsätzen zum Datenzugriff und zur Prüfbar-keit digitaler Unterlagen“ (GDPdU).
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Jedes Dokument muss nach Maßgabe der rechtlichen und organisationsin-ternen Anforderungen ordnungsgemäß aufbewahrt werden.
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Die Archivierung hat vollständig zu erfolgen – kein Dokument darf auf dem Weg ins Archiv oder im Archiv selbst verloren gehen.
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Jedes Dokument ist zum organisatorisch frühestmöglichen Zeitpunkt zu archivieren.
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Jedes Dokument muss mit seinem Original übereinstimmen und unveränderbar archiviert werden.
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Jedes Dokument darf nur von entsprechend berechtigten Benutzern eingesehen werden.
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Jedes Dokument muss in angemessener Zeit wiedergefunden und reproduziert werden können.
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Jedes Dokument darf frühestens nach Ablauf seiner Aufbewahrungsfrist vernichtet, d.h. aus dem Archiv gelöscht werden.
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Jede ändernde Aktion im elektronischen Archivsystem muss für Berechtigte nachvollziehbar protokolliert werden.
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Das gesamte organisatorische und technische Verfahren der Archivierung kann von einem sachverständigen Dritten jederzeit geprüft werden.
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Bei allen Migrationen und Änderungen am Archivsystem muss die Einhaltung aller zuvor aufgeführten Grundsätze sichergestellt sein.
Diese Grundsätze sollten Sie bei der Anschaffung einer Archivierungslösung und deren Prüfung beachten. Erläuterungen zu den einzelnen Punkten erhalten Sie in einem Dokument, dass die VOI hier bereitstellt.
