Sekretärinnen Tipps

präsentiert vom Sekretärinnen Service

Archiv fü 19. Oktober 2009

Wie sie nicht agieren sollten, wenn Sie Karriere machen wollen

Wir alle machen Fehler. Termine oder Budgets konnten beim besten Willen nicht eingehalten werden oder ein Projekt scheitert. Aus solchen Rückschlägen gehen Mitarbeiter niemals ganz ohne Blessuren heraus. Haben Sie sich aber schon einmal gefragt, warum bei dem einen Kollegen über einen solchen Rückschlag schneller hinweggegangen wird als bei einem anderen? Überprüfen Sie doch einmal, ob der Kollege in eine dieser Karrierefallen getappt ist.

  • Sich undankbar zeigen: Gute Beziehungen im Unternehmen können sich wie ein Turbo für die eigene Karriere auswirken, denn Hilfe benötigt jeder einmal. Je größer Ihr Beziehungsnetz im Unternehmen, desto besser also für Sie. Eine Kardinalssünde, die Sie begehen können, ist, es sich mit diesen Kontakten zu verscherzen und sich undankbar zu zeigen. Sie tun also gut daran, diejenigen nicht zu vergessen oder von oben herab zu behandeln, die Ihnen geholfen haben. Wenn Sie es sich mit ihnen verderben, könnten all jene nur darauf warten, dass Sie stolpern und Sie zu Fall bringen.
  • Zu große Offenheit: Wer völlig offen ist, ist nicht ganz dicht. Kennen Sie diese Formulierung? Es ist schwer, hier die richtige Balance zu finden, denn wenn die Kultur in einem Unternehmen in Ordnung ist, werden Sie mit Sicherheit viel Zeit mit den Kollegen verbringen. Denken Sie nur an Betriebsfeste oder auch den einen oder anderen Umtrunk. Fakt ist allerdings, dass Menschen, stärker respektiert werden, wenn sich diese in der Öffentlichkeit nicht alle Details aus dem Privatleben preisgeben. Gerade in der Chefassistenz sollten Sie hier auf der Hut sein und im Zweifel lieber schweigen.
  • Zuviel versprechen: Sie haben sich ein Produkt gekauft, das stark angepriesen wurde, aber leider nicht das gehalten hat, was Sie sich davon versprochen haben? Werden Sie ein weiteres Produkt des gleichen Herstellers kaufen? Sehen Sie! Etwas zu versprechen, das nicht gehalten wird, ist die größte Enttäuschung, die Sie anderen antun können. Das gilt gerade auch in einem kleineren Umfeld wie dem Büro. Versprechen Sie also nie zuviel. Egal ob Sie ein Projekt im Sekretariat übernehmen oder jemanden bei der Erledigung einer Aufgabe helfen wollen. Wenn Sie sich das erste Mal nicht an eine Zusage gehalten haben, mag das noch durchgehen, kommt dies aber öfter vor, manövrieren Sie sich in die Ecke eines unzuverlässigen Blenders hinein. Und aus der kommen Sie nur schwer heraus.
  • Falsche Bescheidenheit: Vielen Menschen liegt es nicht besonders, über eigene Erfolge zu berichten. Das ist aber für das eigene Fortkommen essentiell. Es geht dabei nicht um das Prahlen, sondern darüber, dass Sie anderen signalisieren, Erfolg zu haben. Dies kann bereits durch Kleinigkeiten bewirkt werden. Melden Sie sich in Sitzungen zu Wort. Diskutieren Sie mit. Berichten Sie bei größeren Projekten von Fortschritten und positiven Entwicklungen. Das hilft Ihnen dabei, sich zu positionieren und anerkannt zu werden.
  • Zu schwatzhaft sein: Schwatzhaftigkeit spielt in der gleichen Liga wie zu große Offenheit. Dinge, die Ihnen anvertraut sind, sollten Sie unbedingt für sich behalten. Wenn Sie als Sekretärin eine Information vor anderen Mitarbeitern besitzen, behalten Sie diese für sich. Die Weitergabe im Vertrauen mag zwar kurz für das eigene Ego gut sein, kann Sie aber schnell einholen. Wer wird Ihnen anschließend noch vertrauen oder schlimmer, Ihr Chef überlegt es sich anders und das, was Sie gerade erzählt haben, tritt nicht ein? Dann stehen Sie als Lügner da!
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